Manchmal braucht es nur ein Ei, um Menschen zum Staunen zu bringen. Anfang Oktober wurde es bei der Lebenshilfe Halle besonders spannend: Die dort beschäftigten Menschen mit Behinderung konnten miterleben, wie sich aus befruchteten Bruteiern neues Leben entwickelte. Dafür wurden die Eier in einen Schaubrutkasten eingelegt, in dem sie unter den erforderlichen Bedingungen bebrütet und regelmäßig gewendet wurden. Nach 21 Tagen war der große Moment endlich gekommen: Nach und nach schlüpften die Küken und sorgten für viele neugierige Blicke und strahlende Gesichter.
Zum Abschluss des Projekts besuchte unser Kollege Chris Oeter-Marré die Lebenshilfe Halle. Er nahm die Beschäftigten mit auf eine Reise durch die vergangenen drei Wochen und erklärte anschaulich, was sich während der Brutzeit im Ei abspielt, welche Rolle Elterntiere und Bruteier bei Wimex spielen und wie moderne Geflügelhaltung in der Praxis funktioniert. Doch so spannend die Einblicke in die Welt der Geflügelhaltung auch waren – die eigentlichen Stars des Vormittags waren natürlich die frisch geschlüpften Küken. Sie aus nächster Nähe zu beobachten und einige von ihnen vorsichtig in den Händen zu halten, machte die Theorie für die Beschäftigten der Lebenshilfe Halle zu einem ganz besonderen Erlebnis.
„Die Begeisterung und das große Interesse der Beschäftigten haben erneut gezeigt, wie wertvoll es ist, Landwirtschaft nicht nur zu erklären, sondern sie sichtbar, verständlich und erlebbar zu machen. Genau solche Begegnungen machen unsere Arbeit besonders wertvoll.“, so Chris Oeter-Marré über das mittlerweile dritte Projekt dieser Art in diesem Jahr. „Landwirtschaft leben – manchmal beginnt das eben mit einem Ei.“
Ein herzliches Dankeschön an die Lebenshilfe Halle für den schönen Austausch und an alle beteiligten Kollegen, die diese Projektreihe mit viel Engagement ermöglichen.
